Irland allgemein: Unterschied zwischen den Versionen

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Kleidungsmäßig müsst ihr sowieso Kompromisse eingehen, denn genug trockene Kleidung zum wechseln und für jedes Wetter mitzunehmen ist kaum möglich. Was ihr auch nicht vergessen solltet ist ein Hut. Bei Regen wanderts sich's angenehmer, als mit Ponchokapuze und wenn die Sonne scheint, was sie auch gerne mal heftig tut, schützt er vor Sonnenstich. - Und es lässt sich ein Moskito-Kopfnetz darüber tragen. Nehmt ein GUTES Antimückenmittel mit. Ihr werdet es sonst sehr schnell bereuen!
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Kleidungsmäßig müsst ihr sowieso Kompromisse eingehen, denn genug trockene Kleidung zum wechseln und für jedes Wetter mitzunehmen ist kaum möglich. Was ihr auch nicht vergessen solltet ist ein Hut. Bei Regen wandert es sich angenehmer als mit Ponchokapuze und wenn die Sonne scheint, was sie auch gerne mal heftig tut, schützt er vor Sonnenstich. Zudem lässt sich ein Moskito-Kopfnetz darüber tragen. Nehmt ein GUTES Antimückenmittel mit. Ihr werdet es sonst sehr schnell bereuen!
  
 
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Aktuelle Version vom 12. Dezember 2018, 01:46 Uhr

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Einstimmung

Immer nass, selten warm, aber unglaublich schön:

"Der Regen ist hier absolut, großartig und erschreckend. Diesen Regen schlechtes Wetter zu nennen, ist so unangemessen, wie es unangemessen ist, den brennenden Sonnenschein schönes Wetter zu nennen. Man kann diesen Regen schlechtes Wetter nennen, aber er ist es nicht. Er ist einfach Wetter, und Wetter ist Unwetter."

Heinrich Böll, Irisches Tagebuch

Zielgruppe

Jeder, der bereit ist, auch mal seine Füße zum wandern zu benutzen. Da Irland landschaftlich sehr unterschiedlich ist, sind auch die Anforderungen sehr unterschiedlich. Im Donegal dem irischen (schroffen) Hochland sollte man schon fit sein, aber es gibt ja auch Kerry mit seinem Mittelgebirgscharakter (mit seinen Mückenverseuchten und trotzdem zauberhaften Hochmooren), oder die Midlands, welche eher an deutsche Seenplatten erinnern.

Anreise

Am besten und unpfadfinderischsten ist die Anreise mit dem Flugzeug nach Dublin oder Shannon Airport. Hin- und Rückflug kosten zusammen ca. 170 Euro. Eine Alternative ist der Zug, hier gibt es Verbindungen bis Dublin, die eine Fährverbindung beinhalten. Ebenfalls kann man mit dem Auto und Fähren über Wales reisen oder einen Fernreisebus nehmen.

Verkehrsverbindungen in Irland

Mit dem Bus kommt ihr in Irland fast überall hin. Dafür sind sie aber neben dem Auto auch das einzige Verkehrsmittel, was da so rumfährt. Mit den Überlandbussen kommt ihr schnell und regelmäßig weg. Sind dafür aber nicht ganz so günstig.

Wandern

In Irland zu wandern ist ein Traum. Es gibt viele befestigte Wanderwege, kleine Landstraßen und auch Querfeldein zu laufen ist Mal abgesehen von den häufigen Moorlandschaften und Schafzäunen kein Problem.

Natürlich gibt es für die Wassersportfreunde unter euch die Möglichkeit auf dem Shannon-River und seinen Seen Kanu zu fahren.

Wir haben unsere Fahrt in Deutschland am Straßenatlas und mit Wanderführern zusammengetüftelt und uns dann in Irland in den Tourist-Informations Topographische Wanderkarten besorgt. Erstens sind die Karten sehr gut und zweitens sind sie dort auch viel preiswerter als in Deutschland. Außerdem könnt ihr dann genau gucken welche Karte ihr braucht.

Wasser

Es gibt überall im Land verstreut Gehöfte und kleine Ortschaften, bei denen ihr nach Trinkwasser fragen könnt. Vom Bachwasser ist abzuraten, da es meist sehr moorig ist. Bäche zum waschen und so findet ihr überall. Besonders wenn's geregnet hat sind überall Bäche, auch da wo eben noch der Weg war.

Feuer

Es gibt Leute, die behaupten, in Irland gäbe es kein Feuerholz. Das stimmt nur zum Teil. Wälder sind selten, aber auch mit dünnem Astwerk und dem Holz von alten verfallenen Häusern lässt sich was zaubern. Aber für alle Fälle könnt ihr einen Brennereinsatz eines Trangia-Kochers mitnehmen. Der ist klein und für den Notfall reicht er aus.

Zelten

Zelten ist im allgemeinen kein Problem, da Irland ein Auswanderungsland ist, und besonders abseits der Städte eher selten Menschen anzutreffen sind, sagt da auch niemand was. Es gibt einfach niemanden der was sagen könnte. Wenn ein Haus in der Nähe ist fragt ihr einfach, aber wir haben da niemals Probleme sondern immer nur Wasser (s.o.) bekommen. Was ihr nicht tun solltet, oder wenn nur sehr vorsichtig ist das Zelten in den Landschaftsschutzgebieten. Denn dort ist es verboten und teuer wenn sie dich erwischen.

Lebensmittel

Je nachdem wo man sich befindet muss das Essen für 3 - 4 Tage schon mal mit. In den Orten gibt es zwar Supermärkte oder zumindest kleine Lebensmittelläden, aber auch so ein Ort muss erst mal gefunden werden. In Irland gibt's nun mal mehr Schafe als Menschen. Wer schon mal gehört hat, das Schweden teuer sei, dem sei gesagt, dass alles relativ ist. Irland kann da locker mithalten.

Sprache

Angeblich sprechen die Iren Englisch. Aber das scheint noch nicht bei allen angekommen zu sein. Besonders die ältere Landbevölkerung spricht häufig nur ein paar Brocken gebrochenes Englisch und ansonsten gälisch. Aber in der Regel reicht normales Schulenglisch völlig aus.

Klima und beste Reisezeit

Die beste Reisezeit ist Juni/Juli. Da ist es am ehesten mal trocken und warm, wobei das in Irland auch relativ ist (18°-20°C). Dafür gibt's dann aber auch die meisten Mücken.

Reisetipps

Kleidungsmäßig müsst ihr sowieso Kompromisse eingehen, denn genug trockene Kleidung zum wechseln und für jedes Wetter mitzunehmen ist kaum möglich. Was ihr auch nicht vergessen solltet ist ein Hut. Bei Regen wandert es sich angenehmer als mit Ponchokapuze und wenn die Sonne scheint, was sie auch gerne mal heftig tut, schützt er vor Sonnenstich. Zudem lässt sich ein Moskito-Kopfnetz darüber tragen. Nehmt ein GUTES Antimückenmittel mit. Ihr werdet es sonst sehr schnell bereuen!

Links

Bus Eireann - Überlandbusse: http://www.buseireann.ie

Irish Rail: http://www.irishrail.ie

Der Artikel geht auf einen Beitrag von Maik Bunzenthal bei brummli zurück und wird laufend aktualisiert.